TTIP: Die Globalisierung gestalten

Die Globalisierung schreitet unaufhörlich voran. Der internationale Ordnungsrahmen für die Weltwirtschaft hinkt dieser Entwicklung hinterher.

Im Zentrum der Welthandelsordnung steht seit 1995 die Welthandelsorganisation (WTO), deren Einstimmigkeitsprinzip die Einigung auf zeitgemäße Regeln stark erschwert. Folge ist ein sich seit Jahren verstetigender Entscheidungsstau auf wichtigen handelspolitischen Feldern.

Deshalb setzen viele Staaten vermehrt auf bi- und multinationale Handelsvereinbarungen. Seit 2013 verhandeln die USA und Europa über die Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP). Das Vorhaben bietet für beide Verhandlungspartner gute Chancen, Impulse für neue internationale Regeln zu setzen. Entsprechend ambitioniert gehen die EU und die USA das Projekt an.

Die aus Sicht der chemischen Industrie größten Chancen von TTIP sind:

Stärkung der strategischen Partnerschaft zwischen EU und USA durch den Ausbau der guten wirtschaftlichen und politischen Beziehungen

Schaffung eines umfassenden Regelwerkes, das den höchstmöglichen Standards und den allgemein anerkannten WTO-Regeln entspricht. Hierdurch wird TTIP auch auf Drittstaaten und auf künftige WTO-Verhandlungen abstrahlen.

Allgemeine Wohlfahrtsgewinne, beiderseits vereinfachter Marktzugang sowie Diversifizierung der Lieferanten- und Rohstoffbasis.

Nutzen Sie die Plattform www.dialogforum-freihandel.de oder die www.chemie-impulse.de zum Dialog.

Hier zur Veranstaltung am 27.09.2016 in Mainz anmelden.

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