„Steuern“ in der Globalisierung

Steuern sind die Einnahmen eines Staates, um damit zum Beispiel Bildung und Gesundheit zu finanzieren. Laut Oxfam entgehen den Entwicklungsländern aber jährlich 100. Mrd. US-Dollar, weil global agierende Unternehmen Steueroasen nutzen. Damit tragen sie zur sozialen Ungleichheit bei.

In dem Magazin EINS (Ausgabe Frühjahr 0216) schätzt die Organisation, dass neun von zehn Unternehmen mindestens in einer Steueroase eine Niederlassung haben. Hinzu kommt das in Steueroasen angelegte Vermögen reicher Privatpersonen, welches auf rund 7,6 Billionen Euro geschätzt wird. Verschärft wird das Problem durch den „ruinösen Wettbewerb“ von Staaten um niedrige Steuersätze. Diese Steuerregelungen sind – so Oxfam – ein Grund für die wachsende soziale Ungleichheit auf der Welt.

Entwicklungsländer als Verlierer der Weltwirtschaft?.!

Eine Lösung, die angeregt wird, ist eine länderspezifische Berichterstattung der Unternehmen über deren Gewinne, vergleichbar der bestehenden Berichtspflicht der Banken. Nur so kann die notwendige Transparenz hergestellt werden.

Wie sehen Sie das? Kann das in der vernetzten und globalisierten Welt ein Weg sein? Diskutieren Sie mit am 27.09.2016 in Mainz.

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